Ein Katzenkind zieht ein:


Was fördert das Wohlbefinden und beugt in der Regel Unsauberkeit, Aggressionen und verschrobenen Verhaltensmustern vor.


Ein einfaches Bild hilft hier sicher fürs Verständnis: Alle Katzenkinder wachsen mit Geschwistern und der Mama, in Zuchten auch noch mit Onkeln, Tanten und Großeltern auf. Wenn sie in ihre neuen Familien umziehen, sind sie plötzlich allein - ein unglaublicher Schock — kein vertrauter Kumpel da, der in dieser neuen Situation Sicherheit und Katzenliebe gibt.
Nein, sondern nach einer Reise mit fremden Menschen, landen sie in einer Umgebung mit für das Katzenkind fremden Stimmen, Gerüchen und Katzen, die anders sind als Mama und Geschwister.


Nach der Ankunft sollte das Kitten sich von der Reise erstmals erholen.
Es sollte - für wenigstens eine Nacht - ein extra dafür vorbereitetes Zimmer, eine Toilette mit gewohntem Einstreu, Wasser und etwas Futter vorfinden.


Aber was ist oft der Fall:
Die „neue“ Besitzer haben keine Geduld „oder meinen sie wissen es eben besser“ – obwohl sie eingehend informiert worden sind.
Sofort nach der Ankunft wird das Katzenkind mit fremden Katzen konfrontiert, kann kaum den Transporter verlassen, ohne schon andere Katzen vor der Nase zu haben.
Dann nach kurzer Zeit kommt die Info:
Sie hat sich bereits eingelebt und schlummert zufrieden – nein es ist Erschöpfung, denn Eingewöhnen geht nicht innerhalb einer Stunde!
Dann nach zwei Tagen: Die Katze hat Fehlverhalten, sie pinkelt in die Badewanne.


Der Grund könnte sein – die anderen Katzen blockieren die Toilette, zu wenig Toiletten, fremdes Streu, hat beim Toilettengang keine Ruhe, hat sehr dringend Pippi machen müssen und beim Sprung in die Badewanne ist es gelaufen o einfach Stress oder Protest !
Aber man kann im Vorfeld noch so viel Empfehlung geben, nicht wenige der neuen Kittenbesitzer halten sich an die Tipps der Züchter.


Wir haben den Kitten, die bei uns eingezogen sind immer die erforderliche Zeit gegeben, um sich zurecht zu finden:

  • für die ersten Tage ein eigenes Zimmer
    • mit eigener Toilette, dann hat man auch die Kontrolle ob und wie sie benützt wird.
    • gewohntes Futter mit Mengen - Kontrolle - das eventuell nicht von anderen Katzen weggefressen wird
    • Ruhe, denn durch Stress ist das Immunsystem geschwächt und jeder Tierhaushalt hat seine eigenen Keime
    • viel Zuwendung und Liebe, wenn möglich die Nacht mit dem Kitten verbringen
    • Schritt für Schritt mit den anderen Katzen vergesellschaften
  • Denn nur so soll der Start in ein neues Leben für ein Katzenkind sein!


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